Berauer, Johannes

Österreich, USA


Johannes Berauer (*1979) arbeitet als freischaffender Komponist im Grenzbereich zwischen Jazz und zeitgenössischer Klassik. 2008 komponierte er die Musik für die von Werner Pfeffer inszenierte Linzer Klangwolke in Zusammenarbeit mit Philipp Sageder. Die Aufführung wurde von 95000 Menschen besucht. 2011 erhielt er den Auftrag für das Eröffnungswerk des Brucknerfests. Die Uraufführung fand im September 2011 mit dem Brucknerorchester unter Dennis Russell Davies statt und wurde ein Jahr darauf beim Ars Electronica Festival wiederholt.

2013 erscheint seine neue CD unter dem Titel „The Vienna Chamber Diaries“. Drei international renommierte Jazzsolisten – Wolfgang Muthspiel, Klaus Gesing und Gwilym Simcock – treffen auf ein Ensemble aus klassischen Musikern.

2010 komponierte er ein Werk in Gedenken an Friedrich Gulda. Aufführungen fanden im Rahmen von „Play Gulda Play“ u.a. im Brucknerhaus und im Konzerthaus Wien statt. Seine Werke wurden weiters bereits im Wiener Musikverein, dem Sendesaal des hessischen Rundfunks, bei der Styriarte und den Gmundener Festwochen aufgeführt. Darüber hinaus auch in ganz Europa, den USA, Australien, Israel und Japan.
Zu den Interpreten von Berauers Musik zählen u.a das Brucknerorchester, Symphonieorchester Vorarlberg, Ensemble Kontrapunkte, Juniper Chamber Orchestra, Camerata New York, NEC Chamber Orchestra, Pro Brass, Orchestra Jazz de la Sardegna, Friedrich Kleinhapl, Benjamin Schmid, Paul Gulda, Willi Resetarits, Agnes Heginger, das Eggner Trio, das Brillaner Duo, Jazzorchester Vorarlberg, Janus Ensemble, Cantus Graz, Cross Nova Ensemble, Helmut Trawöger oder Vocale Neuburg.

Berauer gewann eine Reihe von Preisen wie z.B., den internationalen Gustav Mahler Kompositionspreis 2000 mit seinem Violinkonzert „Checkpoints“. Unter seinen Auszeichnungen finden sich weiters das „Staatsstipendium 2013“, der erste Preis bei „Scrivere in Jazz 2010“, das „Anton Bruckner Stipendium 2009“ sowie die „Talentförderungsprämie“ des Landes Oberösterreich. In den USA gewann er den „Herb Pomeroy Award“ sowie die NEC Chamber Orchestra und NEC Piano Trio Kompositionswettbewerbe.

Berauer studierte Komposition an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bei Gunter Waldek, Christoph Cech und Hemlut Schönleitner. Für sein Masters Studium ging er nach Boston wo er bei Jazzlegende Bob Brookmeyer und Lee Hyla am New England Conservatory und am Berklee College of Music studierte. Berauer schloss alle Studien mit Auszeichnung ab. Für sein USA Studium erhielt er ein Fulbright Stipendium.

Bild von Berauer

: Berauer

: Johannes


Geboren am: 30.10.1979

Geboren in: Wels


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