Fortissimi

Symphonische Essenzen für Großes Orchester

Fortissimi stellt die Wirkung von ff- Stellen in verschiedenem Zusammenhang dar:
I. Einzelne ff-Schläge
II. ff als Höhepunkt einer langen Steigerung
III. ff als Kontrast zu vorangegangenen pp-Stellen
IV. ff in einer Choral Linie
Dadurch ergeben sich vier im Charakter verschiedene Teile, die, dem Konzept der "sinfonischen Essenzen" folgend, den vier Sätzen einer traditionell gebauten Sinfonie entsprechen (nur im Grundcharakter, keinesfalls formal: die formale Ausrichtung ist auf die oben beschriebenen ff-Wirkungen abgestimmt).
Für mich als Oberösterreicher war dabei das Vorbild einer Bruckner-Sinfonie in manchen Details bestimmend:
I Streichertremolo zu Beginn
II Beckenschlag als Höhepunkt des langsamen Satzes
III Rhythmik in T 88 ff. an das Scherzo der IV. Symphonie angelehnt
VI Blechbläserchoral im Finale.
Im III. Teil (Scherzo-Charakter) ist ferner das Scherzo aus Beethovens IX. mehrfach zitiert; die Idee des plötzlichen ff nach pp Stellen entspricht Haydns Paukenschlagsymphonie

Dauer: ca, 7 1/2 Minuten

Vorzeichen gelten nur für die Note (auch: Repetitionen und Wechselnoten).
Harfe: für einen Takt

3 Flöten (1 auch Piccolo), 3 Oboen (3. auch Englischhorn), 3 Klarinetten (3. auch Bassklarinette), 3 Fagotte (3. auch Kontrafagott), 4 Hörner, 3 Trompeten, 3 Posaunen, Basstuba, Harfe, Klavier, (auch Celesta), 4 Pauken, Vibraphon, Röhrenglocken, kleine Trommel, große Trommel, Becken, 2 TomToms, 2 Bongos, 3 Triangeln, Guiro, TamTam, Klappholz, 24 Violinen, 10 Violen, 10 Violoncelli, 6 Kontrabässe (davon 3 Fünfsaiter)

Standardbild

: 1982

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Partitur

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Forum Zeitgenössische Musik