Bunte Steine

Kammermusikzyklus in 6 Teilen zu den Novellen von Adalbert Stifter

Der Kammermusikzyklus "Bunte Steine" dem die einzelnen Novellen von Adalbert Stifter zugrunde liegen, wurde von Rupert Gottfried Frieberger 1993 mit einem Streichquartett in vier Sätzen zur Dichtung "Granit" begonnen, im Auftrag zu einer Granit-Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich in Schlägl.

Jahre später, ab 2008, führte R. G. Frieberger auf eigene Initiative das Komponieren von Kammermusikstücken zu den weiteren Novellen jährlich fort, mit einer jeweiligen Uraufführung am Nationalfeiertag des Kompositionsjahres.
So entstand "Bergkristall" als Bläsertrio (Flöte, Oboe, Fagott) im Jahr 2008, gefolgt von "Turmalin" als Duo für Violoncello und Fagott 2009; im Jahr 2010 komponierte er "Katzensilber" für Flöte, Viola und Violoncello; 2011 folgte "Kalkstein" als 12-Ton-Studie für Fagott-Solo und schließlich beendete er den Zyklus mit Verwendung aller Instrumente als Septett für Flöte, Oboe, Fagott und Streichquartett.

"Granit" ist im Musikverlag Doblinger bereits als Studienpartitur erschienen; die Edition der weiteren Stücke ist geplant. Der gesamte Zyklus, eine seiner umfangreichsten Kompositionen, ist dem Landeshauptmann von Oberösterreich, Herrn Dr. Josef Pühringer "in Dankbarkeit freundschaftlich zugeeignet": Er hat R.G. Frieberger 1993 mit dem Landeskulturpreis ausgezeichnet und seine schöpferische Tätigkeit, aber auch das Wirken als Stiftskapellmeister und Wissenschafter, immer wieder tatkräftigst unterstützt.

Die Aufführungen waren jeweils mit Lesung der entsprechenden Novelle, unterbrochen von den einzelnen Sätzen, Aphorismen oder Gedanken.
Im jeweiligen darauffolgenden Jahr fand eine Wiederholung im Rahmen der Kulturwochen Hauzenberg statt.
Natürlich ist eine Realisierung ohne die Rezitation der jeweiligen Novelle jederzeit möglich.
Jedes der Stücke dauert ungefähr zwischen 15 und 20 Minuten.


Violoncello
Flöte
Oboe
Fagott
Streichquartett

Standardbild

: 1993

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Partitur

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Forum Zeitgenössische Musik


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Herrn LH Dr. Josef Pühringer in Dankbarkeit freundschaftlich zugeeignet